Agenda extern

Donnerstag 31. Mai 2018 — Samstag 02. Juni 2018 — Basel

Decision Making in Child and Adult Protection: Discretion and Dialogue

The „Decision Making in Child and Adult Protection: Discretion and Dialogue“ conference will be held from May 31 to June 2 2018 in Basel, Switzerland. Colleagues, who are known as experts in these fields, will be presenting on their current work, experiences and questions on the conference’s topics. Non-presenting participants are welcome. To keep the conference small enough for in-depth discussions, the capacity of the conference is limited to 30 participants. For non-presenting participants there is a limited number of places available.

Please find the program and information at: https://web.fhnw.ch/plattformen/decision-making-in-child-and-adult-protection

You can register by sending an e-mail to: joel.gautschi@fhnw.ch (please provide your name, title, affiliation, and position). There is no participation fee, however, as a non-presenting participant, you will have to cover travel, accommodation, and living expenses (including meals) by yourself.

The organizing committee: Pascal Bastian (Uni Mainz), Roland Becker-Lenz (FHNW), Kay Biesel (FHNW), Katharina Freres (Uni Mainz), Joel Gautschi (FHNW), Stefan Schnurr (FHNW), Mark Schrödter (Uni Kassel)


Donnerstag 21. Juni 2018 — Freitag 22. Juni 2018 — Olten

Verhärtung des Sozialstaates

Schweizerische Gesellschaft für Soziologie

Tagung des Forschungskomitees „Soziale Probleme“ der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie

Seit Mitte der 1990er Jahren beobachten wir auch in der Schweiz eine bald schleichende, bald sprunghafte Verschärfung der Sozialpolitik. In wichtigen nationalen Sozialwerken (wie der Arbeitslosenversicherung, der Invalidenversicherung) oder der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien, kantonale Gesetzgebungen) werden Leistungen gekürzt und die Bedingungen für den Erhalt von sozialstaatlichen Leistungen verschärft. BezügerInnen von Sozialleistungen müssen strengere Auswahlprozeduren durchlaufen und können sanktioniert werden, wenn sie gewisse Auflagen nicht erfüllen. Zusammen mit der gesellschaftlichen Stigmatisierung des Bezugs von staatlichen Leistungen können solche Zugangshürden und Sanktionen abschreckend wirken – eine relativ hohe Anzahl von Menschen, die eigentlich anspruchsberechtigt wären, verzichtet auf diese Leistungen. Ziel der Tagung des Forschungskomitees „Soziale Probleme“ ist es, die verschiedenen Dimensionen, Dynamiken und Konsequenzen dieser Entwicklungen des Sozialstaates zu beleuchten: Welches sind die politischen und medialen Legitimationsstrategien dieser Verschärfungen? Welches die finanzpolitischen Zusammenhänge, die dazu geführt haben? Wie verändert sich sozialarbeiterisches Handeln vor dem Hintergrund eines sich verhärtenden Sozialstaates? Inwiefern führen die verschärften Bedingungen zu einer Verschiebung im Verhältnis zwischen staatlichen und privaten Akteuren der Leistungserbringung? Und welche Effekte haben die verschärften Bedingungen für Betroffene? Anlässlich der Tagung möchten wir Verhärtungsdynamiken in verschiedenen Sozialwerken, aus verschiedenen kantonalen Kontexten und im internationalen Austausch miteinander vergleichen, diskutieren und theorisieren.

Programm und Abstracts Keynotes

Anmeldungen sind weiterhin möglich.

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